Über 15.000 an der Kundgebung in Bern


Sehr viele aus der Westschweiz

Selbst wir haben so einen massiven Auflauf noch nie gesehen am Samstag, 22.09.2018. Rund 40 verschiedene Organisationen riefen zur Beteiligung für eine Demonstration zugunsten gleicher Löhne für Frau und Mann auf. Und er war zur Freude aller, absolut friedlich. Keine drohenden Blicke gegen die Polizei, die sich stark im Hintergrund hielt. Keine primitive Slogans. Keine "Nieder mit der SVP" Rufe. Erfreulich, das zeigt: Wenn gewisses sozialistisch-marxistisches, gewalttätiges NEU-NAZI Gesindel nicht anwesend ist, dann ist und bleibt es friedlich.


Total überfüllter Bundesplatz

 


Nicht zu satt, um hinzustehen

Gegen 13:20 zogen direkt von der Reithalle ca 20 Personen ausserhalb der Abschrankung der Schützenmatte, vorbei am vollen Platz Richtung Innenstadt. Schwarz gekleidet. Sie wurden nicht beachtet, und führten später ihre eigene Demo durch. Darunter mehrere Frauen, und mehrere knapp vermummte, welche nicht nur der Polizei bekannt sind. Manche erkannten wir vom März 2017, als sie in Zürich von der Polizei am Bürkliplatz gefesselt abgeführt wurden.


Paul Rechsteiner war sich nicht zu schade

Es schien, dass es nie aufhört mit dem Zustrom zur Schützenmatte. Vom Bahnhof, aus der Hodlerstrasse, der Speichergasse, der Lorrainebrücke; es war unglaublich. Der Verkehr war um 14:30 blockiert, weil die Schützenmatte das Fassungsvermögen erreichte.


Dieses Foto stammt vom Anfang der Besammlung auf der Schützenmatte. Ein Riesenerfolg für die Organisatoren so ein Aufmarsch

 


Hä der ist gut! Na, ist das etwa nicht sexistisch? Nein, sehen wir nicht so! Nur verbohrte, verklemmte, biedere, rückständige sehen das so. Wir jedenfalls hoffen und wünschen ihm trotzdem, dass auch sein "Penis" immerwährend gute Arbeit leistet, und seine Freundin einen guten Lohn erhält......

Aus einem Wagen auf der Schützenmatte, peitschte eine jüngere Gruppe Frauen das Publikum an. Abwechselnd riefen sie zur Wiederholung ihrer vorgeschrienen Sprüche auf. Stark, ja sehr stark in die Organisation eingebunden (führend) waren die Gewerkschaften. SBG, VPOD, Syna. Von den Parteien sah man viele JUSO, Grüne, SP. Sogar die angeblich "bürgerliche" BDP führte einen Stand auf dem Bundesplatz

 


Was dieses Plakat uns sagen will?

Um etwas nach 14:30 Uhr startete der Umzug von der Schützenmatte mit einem Umweg (Demo-Route) zum Bundeshaus. Zuvorderst drei Nationalrätinnen, die die Blache festhielten.

 

 

Es gab nur einen Zwischenfall, der aber kein grosses Aufsehen bewirkte. Und zwar, Zufall, vor unserem Standort beim Waisenhausplatz. Ein Angestellter der Post musste neben dem Demonstrationszug vorbei. Er behinderte diesen aber nicht, weil er auf den Platz fuhr im "Schneckentempo". Eine Ordnungsfrau leitete den Postmitarbeiter super neben dem Demozug durch. Da rastete einer aus, der mit der Sache nichts zu tun hatte, aber anscheinend sich sich sehr wichtig nimmt (Siehe Video)

Auch die selbsternannte Marxistin war nicht zu bequem, den Samstag zu "opfern" für ihr Anliegen. Im Gegensatz zu vielen die sie hassen, unternimmt sie eben etwas, setzt sich ein, kämpft, steht auf die Strasse. An diejenigen die sie hassen: Geht hin, und organisiert selber etwas. Drängt Eure Partei zur Aktivität. Aber vermutlich seit ihr zu faul, zu satt, zu vollgefressen!

 


In der Bundesgasse standen dutzende Cars.

Der meistgehörte Slogan war: Ufä mit dä Frauelöhn, abä mit dä Boni (Hinauf mit den Frauenlöhnen, herunter mit dem Bonus) Ein anderer: "Was wir wollen? Lohnkontrollen!".

Was das Geschrei, kaum zu verstehen, von der Band oder was immer es sein sollte auf dem Wagen beim Bundesplatz, für einen Nutzen bringen sollte, wissen wir nicht. Ins Mikrofon Wörter wie Lohngleichheit donnern, kann auch Frau Rosmarie Robaldi, des Bauern Seppis seine dritte Ehefrau aus Heiligenschwendi. Eine Botschaft rüberbringen tönt anders.

 


Es finden im Schatten einer solchen Grossdemo komische Anliegen ihren Weg. Partisanen? Hier betreten sie soeben die Schützenmatte

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Kommentar:

Sicher, das Wetter lockte mehrere tausende nach Bern, die sonst daheim im Sessel geblieben wären. Trotzdem: Mindestens 15.000 Personen nahmen sich den Samstag frei, um teilzunehmen. Ein durchschlagender Erfolg. Auch wenn tausende vermutlich gar nicht stimmberechtigt sind, weil in der Schweiz wohnhafte Ausländer, oder Sans-Papier.

Während "bürgerliche" Parteien wie FDP, CVP, SVP in ihrer Überheblichkeit und Arroganz es nicht für nötig befinden, die Strasse zu beanspruchen, gilt es anzuerkennen, dass es dem Gegenpart hervorragend gelingt. Strasse? Nein, für abgehalfterte Parteien wie CVP und FDP ist die Strasse nicht ihr Niveau. Und auch die SVP hat damit aufgehört. Hoffentlich erhalten sie im 2019 ihre Strafe vom Stimmvolk für ihre

Hochnäsigkeit

Piazza Grande24, ab 23.09.2018

Diese Webseite verwendet Cookies - sowie auch unser Webserver und Ihr Browser.  Mehr Informationen