Der Serbe setzte ihr das Messerr an den Hals

Bundesgericht Entscheid

Geboren: 1971
Staatsangehörigkeit: Serbien
13. Oktober 2015: Heirat einer Schweizerin (so konnte er in der Schweiz bleiben)
19. November 2015: Erhalt Aufenthaltsbewilligung
29. Dezember 2015: Geburt eines Sohnes aus der Ehe

02. August 2016: Trennung, lebten ab diesem Tag getrennt
01. Oktober 2016: Serbe muss 800 Franken pro Monat Unterhaltsbeitrag zahlen


Symbolbild

Der Sohn blieb bei seiner Mutter, Schweizerin. Er, der Serbe, wurde verpflichtet, pro Woche jeweils vier Stunden seinen Sohn in seine Obhut zu nehmen.

30. September 2017: Das Ehepaar zieht wieder zusammen in eine Wohnung
01. Januar 2018: Der Serbe verlässt die gemeinsame Wohnung wieder
22. Februar 2018: Das Gericht in Dielsdorf scheidet die Ehe

Der Sohn blieb wieder bei der Mutter. Ab sofort musste der Serbe nicht mehr nur 800 Franken Unterhalt bezahlen, sondern 875 Franken. Die Besuche und Verpflichtungen für seinen Sohn wurden ausgeweitet. Wochenend Verpflichtungen eingebaut.

Nur: Es gab jetzt ein anderes Problem für den Serben: Da sie nun geschieden waren, lehnte das Migrationsamt des Kanton Zürich des Serben sein Gesuch um eine Aufenthaltsverlängerung ab. Nicht nur das: Es verwies den Serben des Landes! Auch das Verwaltungsgericht des Kanton Zürich sah es so.

Doch was eben auch noch war: Der Serbe war am 19. Mai 2017 verurteilt worden wegen Drohung, einfacher Körperverletzung und Tätlichkeiten. Strafmass: 180 Tagessätze zu 60 Franken bedingt (10.800 CHF), und einer Busse von 600 Franken.

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Der Serbe ging damit vor das Bundesgericht

Dann kam aus: Er schlug seine damalige Frau während eines verbalen Streit von unten nach oben gegen den Kiefer, so dass sie zu Boden ging. Danach trat er mit voller Wucht mit seinen Füssen gegen den Rücken seiner heutigen Ex-Frau, und schlug ggleichzeitig mit seinen Fäusten gegen dessen Körper. Danach packte er ihre Haare, drückte ihren Kopf auf den Boden und zog sie rückwärts über den Teppich.

Die Frau war 14 Tage arbeitsunfähig, und litt unter starken Schmerzen.

Halt, noch nicht alles:

Anlässlich einer weiteren Auseinandersetzung zwischen ihm und seiner damaligen Gattin, drohte er, sie umzubringen! Dabei packte er ein Rüstmesser mit einer glatten, scharfen, 15 bis 20 Zentimeter langen Keramikklinge, zog die Frau aufs Sofa, setzte sich in Grätschposition auf ihre Hüfte (um sie zu fixieren). Mit der linken Hand hielt er ihr den Mund zu, während er, der Serbe, mit der rechten Hand das Messer an ihren Hals drückte.

Dabei erlitt sie kleinere Schnittverletzungen am Hals.

Da der Serbe erst mit 44 Jahren in die Schweiz kam, und erst vier Jahre hier war, muss er die Schweiz verlassen. Desweiteren wurde bekannt, dass er in seinem Heimatland ein 14-jaehriger Sohn, und eine 7-jaehrige Tochter hat.

Der Rechtsanwalt des jetzt weggewiesenen erhält 1.500 Franken zugewiesen.

Piazzagrande24, ab

 

 

 

 

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